08.07.2004 • Prozessautomatisierung / MSR-Technik

Sicherheit für Originale

Mal wieder Urlaub und so richtig ausspannen, ein wenig bummeln und Souvenirs erwerben. Beim morgendlichen Gang zum Lieblingsstrand kommen Sie an Ständen mit Textilien und Schmuck vorbei. Da werden feinste Marken zum günstigsten Tarif angeboten. Die „Rolex"-Uhr kostet nur 50 Euro, das Polo-Shirt mit „Lacoste"-Emblem ist für unter 10 Euro zu haben. Den meisten kauffreudigen Urlaubern ist bewusst, dass sie zu diesen Preisen nur Kopien der teuren Originale erstehen.

Kopien beziehungsweise Fälschungen gibt es allerdings auch im internationalen Handel mit Markenware, Pharmazeutika, technischen Teilen etc. Und die in diesen Fällen zumeist ahnungslosen Käufer werden fast immer mit minderwertiger Qualität für teures Geld betrogen. Den Markenartiklern entstehen auf diese Weise Milliardenverluste. Die Verwender der Waren oder Patienten tragen im Zweifel noch schlimmere Schäden davon.
Die Fälscher werden immer raffinierter. Selbst Fachleute haben größte Schwierigkeiten, gut kopierte Produkte auf den ersten Blick von den qualitativ hochwertigen Originalen zu unterscheiden. Die Druckerei Panther Wellpappen Service kann bei dieser Problematik helfen. Sie bringt beim Drucken einen sehr schwer zu fälschenden Originalcode in das Druckmotiv ein. Dieser ist für den Laien nicht und für den Fachmann nur mit entsprechenden Vorgaben zu ermitteln.
Folgende Möglichkeiten der Einbringung von Codes zur Originalitätssicherung oder gegen Produktpiraterie gibt es:
  • Personalisierte Farbpigmente
  • Reprotechnische
  • Veränderungen mit Schlüssel und Schloss-Prinzip
  • Gentechnischer Code

Schwierigkeitsgrade korrelieren mit Schutz vor Nachahmung

Den Anfang macht die komplizierteste und kostspieligste Variante, der gentechnische Code. Bei dieser Variante werden gentechnisch veränderte DNA-Abschnitte der Farbe zugemischt. Diese Zellcodes bleiben beim Verarbeitungsprozess vorhanden und können mittels Labortest ausgelesen werden. Fälschung ist bei diesem Sicherheitscode fast ausgeschlossen. Der Nachteil ist der sehr hohe Preis und das sehr schwierige Prüf-
verfahren.

Die Personalisierung von Farbpigmenten nimmt ihren Anfang bei Spezialanbietern, die besondere Pigmente herstellen. Diese werden der Druckfarbe zugemischt. Die Spezialpigmente verteilen sich in immer gleichen Mischungsverhältnissen. Dadurch entstehen charakteristische Farbpigmentbilder. Der Kontrolleur
erhält Vorgaben, wie sich die Farbpigmentbilder in der Originalversion zusammensetzen. Eine Fälschung der in solcher Weise ausgerüsteten Druckprodukte ist sehr aufwändig, da das Wissen nur von wenigen Spezialfirmen umgesetzt werden kann. Zur Prüfung auf die Echtheit der Ware wird ein Mikroskop benötigt.

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