01.07.2020

Zweibereichs-Drehmomentaufnehmer mit zwei getrennten und unabhängigen Signalausgängen

Die Anforderung verschiedene Lastbereiche mit einem Messglied zu erfassen wird immer häufiger. Zur Optimierung des Kraftstoffverbauchs sind besonders Reibleistungsverluste von Bedeutung. Diese werden häufig im Teillastbetrieb – also bei Betrieb mit geringem Drehmoment – ermittelt. Der auf das max. Drehmoment ausgelegte Aufnehmer ist in der Regel im Teillastbereich deutlich ungenauer. Ein Austausch des Drehmomentnehmers gegen einen Drehmomentaufnehmer mit angepassten Meßbereich ist aufgrund des Montageaufwands unerwünscht. Diese Mankos hat Manner nun für seine Kunden komfortabel gelöst. Das Unternehmen bietet nun für die Erfassung mehrerer rotierender Drehmomentbereiche den neuen Zweibereichs-Drehmomentaufnehmer „XtreMA two-in-one“ an. Dieser Aufnehmer hat zwei Drehmomentbereiche mit zwei getrennten und unabhängigen Signalausgängen. Sowohl der nominelle Messbereich als auch der gespreizte Messbereich ist bezüglich der Genauigkeit optimiert. Zwei Kalibrierungen und entsprechende Kalibrierprotokolle werden für den Aufnehmer zur Auswertung erstellt. Sowohl der Nullpunktsdrift Tk0 als auch der Kennwertdrift Tkc wird über der Temperatur auf den jeweiligen Messbereich minimiert. Damit kann der „XtreMA two-in-one“ über einen deutlich größeren Drehmomentbereich mit höchster Genauigkeit und Auflösung eingesetzt werden.Der Anwender kann entscheiden, welcher Kanal für die entsprechende Messaufgabe genutzt wird. Die Aufgaben der nominellen Drehmomenterfassung sowie die Reibleistungsmessung können ohne Umbauten im Antriebstrang mit einem Messmittel gelöst werden. Dies spart Zeit, Kosten und minimiert das Risiko Fehler zu machen. Die Genauigkeit unserer Aufnehmer wird über unser neues Kalibrierlabor – welches nach DAkkS zertifiziert ist – nachgewiesen. Des Weiteren bietet Manner als Full-Service DAkkS- und Werksdrehmomentkalibrierung von 10 Nm - 500 kNm sowie Axialkraftkalibrierungen an. Durch die geschaffenen internen Ressourcen kann Manner kurze Lieferzeiten realisieren. Durch die Überlastauslegung von 400 Prozent bietet der Drehmomentsensor sowohl das Messen von Dauerlasten als auch die kurzzeitige Erfassung von Lastspitzen im dynamischen Betrieb. Trotz dieser neuen Technologie bleibt die Statorantenne kompakt und im gewohneten Design mit einem Luftspalt von bis 10 mm bei der Standardausführung. Dies hat sich in der Praxis als extrem vorteilhaft erwiesen, da Montagefehler oder Schwingungen der Pick-Up nicht zum Super-Gau führen. Außerdem stellen selbst unpräzise Montagen für die Übertragungsqualität keine Herausforderung dar. Die zugehörigige Statoreinheit in Tubusausführung erlaubt neben den klassischen Analogsignalen mit 0.. ±10V / 4..20mA oder dem Frequenzausgang auch die Ausgabe von Digitalsignalen über Ethercat, CAN, Ethernet, oder USB. Alternativ bietet Manner auch eine kompakte Auswerteeinheit mit und ohne Drehzahlerfassung an. Die Ausrichtung des Drehzahlsensor ist mittels LED-Signal eine Plug&Play-Lösung. Die Temperaturfestigkeit mit abgesetzter Pick-up lässt den Betrieb unter härtesten Umweltbedingungen von -40 bis zu +160 °C zu. Die Option „Hohlwelle“ erlaubt komplexe Prüfstandskonzepte. Die Ölversorgung im Zentrum oder Aktorik ist kein Problem. Nach Wunsch ist der XtreMA Drehmomentsensor mit und ohne Drehzahlerfassung erhältlich.

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MANNER Sensortelemetrie

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