13.08.2009 • IT-Security, Cyber Security • Security, Videosicherheit, Videoüberwachung

Netzwerk-Video von AXIS Communications

AXIS Communications hat sich zum Ziel gesetzt, seine marktführende Position weiter auszubauen. Man treibt den Technologiewechsel von analogen zu digitalen Netzwerksicherheitslösungen an und will in diesem Segment weitere Marktanteile erobern. Zum Produkt- und Lösungsangebot, das über ein zweistufiges Vertriebsmodell unter Einbeziehung von Vertriebspartnern, Großhändlern und Systemintegratoren erhältlich ist, gehören bekanntlich Netzwerk-Kameras, Video-Encoder, Video-Decoder, Video­verwaltungssoftware sowie eine umfassende Palette an Zubehör. Lesen Sie nachfolgend Tipps zum Einsatz von IP-Video sowie über vier aktuelle Produkt-Highlights.

Dank der Megapixel-Technologie können Netzwerk-Kameras eine höhere Auflösung für Videobilder bieten als analoge CCTV-Kameras. Megapixel-Netzwerk-Kameras bieten damit höhere Detailgenauigkeit, die eine Identifizierung von Menschen und Objekten möglich macht – ein Schlüsselkriterium bei der Videoüberwachung. Bei einer Megapixel-Netzwerk-Kamera ist die Auflösung mindestens dreimal höher als bei einer analogen CCTV-Kamera.

AXIS Megapixel/HDTV-Netzwerk-Kameras – wenn jedes Detail wichtig ist
Durch die Kombination von Megapixel-Netzwerk-Kameras mit verschiedenen Netzwerk-Kameras ohne Megapixel-Auflösung, die für andere Anforderungen optimiert sind (z. B. durch ein leistungsstarkes optisches Zoom, sehr hohe Lichtempfindlichkeit oder geringe Kosten), entstehen Videoüberwachungsinstallationen, die effektiv, zuverlässig und kostengünstig sind. Megapixel-Netzwerk-Kameras spielen bei Video-Überwachungsanwendungen eine wichtige Rolle. Naturgemäß eignen sich bestimmte Modelle besonders gut für bestimmte Einsatzgebiete. Entscheidend sind letztlich die spezifischen Anforderungen, die das jeweilige System des Kunden stellt. Wenn die genauen Ziele für den Einsatz jeder Netzwerk-Kamera in der Überwachungsanwendung bestimmt sind, kann der am besten geeignete Kameratyp ausgewählt werden. Bei der Videoüberwachung gibt es eine sehr große Bandbreite an Anforderungen. Wesentlich ist dabei in der Regel die Entscheidung zwischen zwei unterschiedlichen Prioritäten:

Allgemeiner Überblick
In diesem Fall besteht das Ziel darin, einen allgemeinen Überblick über einen großen Bereich zu erhalten. In einem Einkaufszentrum kann eine Kamerainstallation etwa die primäre Aufgabe haben, die Anwesenheit von Menschen zu prüfen und ihre Bewegungen zu überwachen – ohne dabei einzelne Personen zu identifizieren. Vielleicht soll auch festgestellt werden, ob ein Parkplatz voll ist oder noch freie Plätze hat. Die einzelnen Fahrzeuge und ihre Nummernschilder müssen dazu nicht erkannt werden. Bei Übersichtsanwendungen kann eine ausreichende Auflösung und Bereichserfassung mit einer einzelnen Megapixel-Netzwerk-Kamera oder mit mehreren Netzwerk-Kameras ohne Megapixel-Auflösung erreicht werden.

Viele Details
Hier geht es um sehr anspruchsvolle Situationen, in denen die Identifikation von Personen oder Objekten unterstützt werden soll. Dies kann etwa im Kassenbereich von Geschäften sinnvoll sein, wo jeder gekaufte Artikel klar erfasst werden muss oder in Umgebungen, in denen Gesichter erkannt werden sollen. Wo detaillierte Bilder gefragt sind, kann sich die Installation einer Netzwerk-Kamera mit Teleskop- oder Zoomobjektiv anbieten, um einen genaueren Blick auf den überwachten Bereich zu erhalten. Alternativ ist es möglich, die Kamera nahe an dem Überwachungsbereich aufzustellen. Eine Megapixel-Netzwerk-Kamera bietet in allen genannten Fällen höher aufgelöste, detailreichere Bilder als eine Netzwerk-Kamera ohne Megapixel-Auflösung.

Pixel pro Meter – praktische ­Empfehlungen
Eine herkömmliche CCTV-Kamera mit 4CIF-Auflösung liefert Bilder mit 704 x 480 Pixeln (NTSC) bzw. 704 x 576 Pixeln (PAL), nachdem das Signal in einem DVR-System oder Videoserver digitalisiert wurde. Maximal ergeben sich somit rund 400.000 Pixel. In der Überwachungsbranche gibt es auf Erfahrungswerten basierende Empfehlungen zur Pixelanzahl für bestimmte Anwendungen. Bei einem Übersichtsbild wird gewöhnlich davon ausgegangen, dass ungefähr 100 Pixel ausreichen, um einen Meter des überwachten Bereichs abzubilden. Wenn detaillierte Bilder erforderlich sind, etwa zum Erkennen von Gesichtern, können leicht 525 Pixel pro Meter erforderlich werden. Wollen Sie also bspw. Menschen identifizieren, die sich durch einen zwei Meter breiten und zwei Meter hohen Bereich bewegen, muss die Kamera eine Auflösung von mehr als einem Megapixel (1.050 x 1.050 Pixel) bieten. Um zu ermitteln, welche Netzwerk-Kameras Sie brauchen (mit Megapixel-Auflösung und/oder ohne Megapixel-Auflösung, dafür ggf. mit PTZ-Funktion zum Schwenken/Neigen/Zoomen), ist es wichtig, nicht nur die beschriebenen Berechnungen durchzuführen, sondern auch den betreffenden Standort zu untersuchen. Wie viele Bereiche sind von Interesse und wie groß sind diese Bereiche? Liegen sie nahe beieinander oder weit voneinander entfernt? Berücksichtigen Sie außerdem weitere Aspekte wie z. B. die Verfügbarkeit von Aufsichtspersonal für die Live-Überwachung. Ebenfalls wichtig sind Bandbreitenbedarf und Speicheranforderungen sowie die erforderliche Lichtempfindlichkeit.

 

AXIS P3343
Die AXIS P3343 Fixed-Dome Netzwerk-Kamera bietet Videobilder in hervorragender Qualität mit großem Dynamikbereich in SVGA-Auflösung mit mehreren H.264- und Motion JPEG-Strömen bei voller Bildrate oder individuell optimiert. Ihr kompaktes, unauffälliges Gehäuse bietet Schutz vor Manipulationen. Die AXIS P3342 lässt sich mithilfe von Power over Ethernet bequem installieren. Sie bietet einzigartige fernsteuerbare Fokussier- und Zoomfunktionen sowie einen Pixelzähler. Die Kamera bietet Tag/Nacht-Funktionalität, Zweiwege-Audio und einen SD/SDHC-Speicherkartenschacht für die lokale Speicherung von Videoaufzeichnungen. Sie ist mit intelligenten Videofunktionen wie der Videobewegungserkennung, der Audioerkennung und einem aktiven Manipulationsalarm ausgestattet. Die AXIS P3343 eignet sich hervorragend für Bereiche wie Flughäfen, Einzelhandelsgeschäfte, Universitätsgelände und Bürogebäude.

AXIS P1311 Netzwerk-Kamera – hochleistungsfähig mit H.264

Ein weiteres aktuelles Produkt ist die AXIS P1311, eine feste Netzwerk-Kamera, die durch hervorragende H.264-Performance und ein neues, robustes Design überzeugt. Sie bietet herausragende Videoqualität mit progressiver Abtastung in mehreren einzelnen H.264-Videoströmen und Motion JPEG-Videoströmen. Das Modell AXIS P1311 ist durch die Unterstützung von MPEG-4 Part 2 zudem abwärtskompatibel. Die Netzwerk-Kamera AXIS P1311 ist die perfekte Wahl, wenn in Umgebungen wie Banken und anderen Bürogebäuden, Schulen und Einzelhandelsgeschäften eine deutlich sichtbare und außer Reichweite angebrachte Kamera zur Abschreckung bevorzugt wird.

Video-Encoder von AXIS – sie unterstützen beim Migrieren von analog zu IP-basiert
Die Video-Encoder von AXIS lassen sich problemlos in bestehende analoge CCTV-Systeme (CCTV steht bekanntlich für Closed Circuit Television) integrieren. So erhält man alle Vorzüge digitaler Technologie, ohne dass die Investition in ein analoges System wertlos wird.
Ein Video-Encoder (auch Videoserver genannt) digitalisiert analoge Videosignale und sendet digitale Bilder direkt über ein IP-Netzwerk, z. B. ein LAN, ein Intranet oder das Internet. Er macht aus einem analogen Videosystem ein Netzwerk-Videosystem und ermöglicht den Anwendern das Betrachten von Live-Bildern mit einem Browser oder mit Videoverwaltungssoftware auf einem lokalen oder entfernten Computer in einem Netzwerk. Mit einem Videoserver können autorisierte Benutzer von unterschiedlichen Standorten gleichzeitig auf Bilder von derselben Analogkamera sowie von Netzwerk-Kameras zugreifen, sofern sie dem System hinzugefügt wurden.
Ein IP-Überwachungssystem ermöglicht das Schützen von Personen und Eigentum sowie das Überwachen von Geräten und Gebäuden von jedem entfernten Standort aus, an dem sich ein mit einem Netzwerk verbundener Computer befindet. Zudem können mithilfe der seriellen Anschlüsse eines Videoservers vorhandene Geräte, z. B. PTZ-Geräte oder Time-Lapse-Recorder, ferngesteuert werden. Ein Videoserver kann mit einem vielfältigen Sortiment von Spezialkameras, z. B. einer Mini- oder Mikroskopkamera, verbunden werden.
Über die digitalen Ein- und Ausgänge (E/A) eines Videoservers sind zahlreiche Funktionen verfügbar, z. B. E-Mail-Benachrichtigung bei einem Alarm sowie Integrationsmöglichkeiten mit anderen Sicherheitsgeräten. Mithilfe von digitalen Eingängen kann die Übertragung von Bildern vom Videoserver bei einem Alarm ausgelöst werden. Mit digitalen Ausgängen können ferngesteuert oder automatisch Türen geöffnet und geschlossen, Lampen ein- und ausgeschaltet und die Temperatur geregelt werden.
Durch die Kombination eines analogen CCTV-Systems mit einem Netzwerk-Videosystem lässt sich ein Überwachungssystem bequem und kostengünstig erweitern und die Gesamtkosten für Installation und Wartung verringern.
Durch den Wechsel zur digitalen Technologie erhält man gestochen scharfe Bilder in hoher Qualität. Bilder eines Alarmereignisses lassen sich schnell und einfach über Computernetzwerke zur genaueren Untersuchung an viele Personen an verschiedenen Standorten übertragen. Die Bildpuffer eines Videoservers können Bilder speichern und senden, die vor dem Auftreten eines Alarms erfasst wurden. Die Bilder können zur Sicherheit oder aus praktischen Gründen auf Festplatten an entfernten Standorten gespeichert werden. Es ist nicht erforderlich, Videobänder zu erwerben oder auszutauschen oder den Videorekorder zu warten. Die digitale Speicherung verringert außerdem das Risiko einer Verschlechterung der Bildqualität und ermöglicht schnelle und bequeme Suchläufe.

AXIS M7001 Video-Encoder – kleinster Video-Encoder mit H.264-Unterstützung
AXIS besticht auch hier mit hervorragenden Produkten. Mit seinem äußerst kompakten Design und der herausragenden H.264-Performance ist z. B. der AXIS M7001 Video-Encoder mit einem Kanal eine einfache und kostengünstige Lösung für die Integration einzelner oder zahlreicher analoger CCTV-Überwachungskameras in ein IP-basiertes Videoüberwachungssystem.
Der handtellergroße, eigenständige AXIS M7001 wurde für die Anbringung in der Nähe einer Analogkamera konzipiert. Er unterstützt alle Typen von Analogkameras, einschließlich PTZ- und PTZ-Dome-Kameras. Er eignet sich hervorragend für kleine und umfangreiche analoge Videoinstallationen, besonders bei einer bestehenden IP-Netzwerk-Infrastruktur. Durch seine kompakte Größe ist er zudem ideal für Anwendungen zur diskreten Überwachung, z. B. in Einzelhandelsgeschäften und Banken, sowie für die Anbringung in Kameragehäusen.
Der M7001 ist in der Lage, zwei Videoströme, einen in H.264 und den anderen in Motion JPEG, simultan bei voller Bildrate bei allen Auflösungen bis D1 (720 x 480 in NTSC, 720 x 576 in PAL) zu liefern. Die H.264-Videokomprimierung ermöglicht drastische Einsparungen an Bandbreite und Speicherplatz ohne Einbußen bei der Bildqualität. Motion JPEG wird zur Gewährleistung einer größeren Flexibilität unterstützt. Der Video-Encoder stellt außerdem Funktionen zur Videobewegungserkennung bereit. Die Stromversorgung des AXIS M7001 erfolgt über das Ethernet mit demselben Kabel, das für die Datenübertragung verwendet wird, was eine einfache Installation ermöglicht.

AXIS Q7401 Video-Encoder – um­fassende Videoüberwachung mit ­herausragender H.264-Performance
Der AXIS Q7401 Video-Encoder ist eine leistungsstarke Einkanal-Lösung, die eine analoge Kamera in ein IP-basiertes Videoüberwachungssystem integriert. Dank herausragender Videoverarbeitungsfähigkeiten ermöglicht dieser Videoserver eine ausgezeichnete Videoqualität und signifikante Einsparungen bei der Bandbreite und dem Speicherbedarf. Der Q7401 bietet eine hoch effiziente H.264-Videokomprimierung, die den Bandbreiten- und Speicherbedarf drastisch reduziert, ohne dass Kompromisse bei der Bildqualität in Kauf genommen werden müssen. Zur Gewährleistung einer größeren Flexibilität wird zudem Motion JPEG unterstützt.
Der AXIS Q7401 ist in der Lage, mehrere individuell konfigurierbare Videoströme simultan bei voller Bildrate bei allen Auflösungen bis D1 (720 x 480 in NTSC, 720 x 576 in PAL) zu liefern. Das bedeutet, dass mehrere Videoströme mit unterschiedlichen Komprimierungsformaten, Auflösungen und Bildraten für verschiedene Bedürfnisse konfiguriert werden können.
Alle AXIS Video-Encoder lassen sich mit analogen PTZ-Kameras verbinden, um einen problemlosen Betrieb der PTZ´s im gesamten IP-Netzwerk zu ermöglichen. Da AXIS grundsätzlich auf offene Standards setzt und Treiber für über 25 verschiedene Analogkameras verfügbar sind, ist eine einfache und schnelle Integration der meisten analogen PTZ-Kameras auf dem Markt garantiert. Darunter Produkte von American Dynamics, Bosch, Canon, Panasonic, Pelco, Philips, Samsung, Sensormatic und Sony.

Fazit
Die marktführende Position von AXIS gründet sich auf mehr als 25 Jahre Erfolg bei der Entwicklung von Spitzentechnologien und Kernprodukten für die Netzwerkkonnektivität sowie auf bewährte Vertriebskanäle und strategische Partnerschaften. Weltweit sind über 3 Millionen Netzwerk­produkte von AXIS installiert. Mit dieser fundierten Erfahrung kann AXIS die Anforderungen der Kunden stets aufs Neue erfüllen. In der ­IP-Überwachungsbranche haben die Markenprodukte von AXIS bereits einen ausgezeichneten Ruf. Die neuen Systeme bestätigen dieses Image eines Technologie-Leaders einmal mehr.

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