Biologisch-elektrochemischer Schadstoffabbau
Leichtflüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe (LCKW) sind die häufigsten Schadstoffe an Altlast-Standorten. Ein biologischer Abbau wird im Feld durch einen Mangel an Auxiliarsubstraten und Elektronenakzeptoren limitiert. Ein kombiniertes biologisch-elektrochemisches Sanierungsverfahren, bei dem die Wasserelektrolyse zur Stimulation des biologischen Abbaus genutzt wird, könnte eine Alternative sein. Untersuchungen zeigen, dass der elektrolytisch produzierte Wasserstoff und Sauerstoff von den Mikroorganismen direkt für einen Schadstoffabbau genutzt werden können. Mit einer sequentiellen Elektrodenanordnung ließen sich in durchströmten Säulen bei feldnahen Schadstoffkonzentrationen Abbauleistungen von 100 % erreichen.


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