Siemens Building Technologies profitiert von Megatrends -Wachstum bei Lösungen für Sicherheit und Energieeffizienz
Im Weltmarkt für Gebäudetechnik profitiert der Siemens-Bereich Building Technologies dank Differenzierung im Angebot und Kundenähe vom Wachstum aus globalen Trends in Gesellschaft und Wirtschaft. Der Wettbewerbsvorteil von Siemens liegt in der hohen technischen Kompetenz und der rSiemens Building Technologies profitiert von Megatrends -Wachstum bei Lösungen für Sicherheit und Energieeffizienzaschen Innovation in Technologie und Portfolio.
Im Jahr 2007 wird der Weltmarkt für Gebäudetechnik, den Siemens Building Technologies (SBT) bedient, knapp 90 Milliarden Euro betragen. Er umfasst die Gebäudeautomation, den Brandschutz und elektronische Sicherheitslösungen.Mit dieser Kombination werden Klima und Komfort in Gebäuden geregelt und die Energieeffizienz verbessert. Der Brandschutz reicht von der täuschungssicheren Detektion über die Löschung bis zur Evakuierung, und die Sicherheit wird mit Lösungen für Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Einbruchschutz mit zugehörigen Alarmzentralen gewährleistet.
Mit einem breiten Portfolio und dank einer weltweit mit mehr als 400 Niederlassungen in 50 Ländern kundennah aufgestellten Organisation sei das Unternehmen bestens gerüstet, seine führende Position zu behaupten und vom Marktwachstum weiterhin zu profitieren. Dies erklärte der Vorsitzende des Bereichsvorstands, Dr. Heinrich Hiesinger, anlässlich eines internationalen Fachpresseforums am Sitz von Siemens Building Technologies in Zug, Schweiz, vor rund 70 Journalisten aus 12 europäischen Ländern.
Wachstum aus globalen Trends
Die Trends im Markt gehen einher mit den wesentlichen Entwicklungen in der globalisierten Gesellschaft und Wirtschaft. Der demographische Wandel und die zunehmende Urbanisierung mit neu heranwachsenden Megastädten und Ballungsräumen erfordern einen sorgfältigen Umgang mit den knapper werdenden Ressourcen, darunter die Energie, und einen verbesserten Umweltschutz. Das breite Angebot an Dienstleistungen und Lösungen von SBT zur Senkung des Energieverbrauchs und zur gleichzeitigen Verminderung von Treibhausgasen verhilft den Kunden nicht nur zu niedrigeren Energiekosten, sondern auch zu umweltverträglichem Verhalten. Bisher hat SBT den Kunden zu Energiekosteneinsparungen von rund einer Milliarde Euro verholfen, und allein dank der Siemens-Lösung für 60 Bundesgebäude in Österreich werden 75,000 Tonnen weniger CO2 ausgestossen.
Bedarf an Sicherheit steigt
Offensichtlich ist auch der steigende Bedarf an Sicherheit. Allein für elektronische Sicherheitslösungen werden 2007 rund 55 Milliarden Euro aufgewendet werden. Im Geschäftsjahr 2005 verzeichnete SBT einen Anstieg des Auftragseingangs um 23 Prozent. Auf diesem Geschäftsfeld baut SBT beispielsweise mit dem Einstieg in die so genannte Container Security eine starke Position für die Sicherung ganzer Logistikketten auf. Einen anderen Schwerpunkt bildet die Sicherheit in Stadien für Grossanlässe. In Zusammenarbeit mit anderen Siemens-Bereichen kann SBT das Konzept des Fully Integrated Stadium umsetzen: eine voll integrierte Lösung mit Systemen für das zentrale Gebäudemanagement, Brandschutz, integrierte Sicherheit, Ton- und Bildwiedergabe, Rundfunkübertragung, Grossbildanzeige, Zeitmessung, Resultataufzeichnung und -auswertung sowie Mobilfunkkommunikation.
Das aktuellste Projekt dieser Art ist die Olympische Schwimmhalle in Peking
Wer im sich zunehmend verschärfenden Wettbewerb mithalten wolle, müsse sich stetig verbessern, in der schnellen Ausrichtung auf neue Kundenbedürfnisse wie auch mit der innovativen Gestaltung des Angebotes, betonte Hiesinger. Im Zentrum steht das gründliche Verständnis der Geschäftsprozesse der Kunden. Daraus erarbeitet SBT branchenspezifische Lösungen, beispielsweise für die pharmazeutische Industrie.
Für diese hat die Validierung nach behördlichen Vorschriften hohe Priorität, weil riesige Investitionen für neue Medikamente auf dem Spiel stehen.
Rasche Innovation entscheidet
Die Bedeutung der Koppelung von Kompetenz und Innovation legte Dr. Johannes Milde dar, der für Forschung und Entwicklung zuständige SBT-Bereichsvorstand. Auch in der Gebäudetechnik werden die Innovationszyklen immer kürzer. Auf dem Gebiet des klassischen Anlagenbaus ist eine Differenzierung als Anbieter bereits sehr schwierig geworden. Plug-and-play Produkte als Massenware und offene Systeme eröffnen spezialisierten, lokalen Installateuren den Bau selbst von anspruchsvolleren Anlagen zu geringen Kosten. Daraus ergeben sich Chancen für SBT, sagte Milde. Mit dem verstärkten Angebot von innovativen Produkten von hoher Qualität und den geeigneten Vertriebskanälen ist das Unternehmen für diesen Markt gerüstet. An Bedeutung gewinnt in diesem Segment auch der Markt für Home Automation, die mehr Komfort und Sicherheit in Eigenheime bringt. Das besondere Merkmal ist der Komfort für die Benutzer durch Fernbedienung der Steuerung der Systeme über PC und Mobiltelefon.
Im Lösungsgeschäft sind es integrierte Systeme in einer multidisziplinären Systemlandschaft und Total Building Solutions, welche zunehmend nachgefragt werden. SBT beherrscht die dafür erforderlichen gemeinsamen Toolumgebungen, gemeinsamen Laufzeitplattformen und die gemeinsame Kommunikation. Damit verbunden sind der Betrieb der Anlagen und der Abruf von Dienstleistungen aller Stufen auf Internetbasis. Das Ergebnis sind tiefere Investitions- und Lebenszykluskosten für die Kunden. Entscheidend für eine hohe Wettbewerbsfähigkeit ist überdies eine marktnahe, globale Vernetzung von Forschung und Entwicklung mit der Fertigung, wie sie SBT in den vergangenen zwei Jahren eingerichtet hat.
Acht Experten aus Forschung und Entwicklung vertieften mit Vorträgen, Diskussionen, Besichtigungen von Labors und Vorführungen von Löschvorgängen die umfassende Darstellung der Gebäudetechnik auf höchstem Stand.


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